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11.01.2012

Ich wollt ich wär ein Huhn,

dann bräucht ich nichts zu tun, ich legte täglich nur ein Ei und Sonntags auch mal zwei.

Ja ja, das waren noch Zeiten für die Hühner. Heute hört man von Massentierhaltung und prophylaktischen Antibiosen für alle Tiere. Wir Geflügelesser müssen uns dann mit resistenten und gefährlichen Keimen rumschlagen.

Was ist eigentlich mit uns selbst? Gleicht die oft sehr wenig angepasste und nicht individuell abgewogene Antibiotika-Verschreibung  nicht auch schon dem Vorgehen bei dem Federvieh?

Der Patient kann kaum unterscheiden, wann die Verordnung notwendigist und wann nur überflüssig und damit schädlich für die Gesundheit. Da hilft nur ein gutes Vertrauensverhältnis zum Arzt.

Bezüglich homöopathischer Behandlung ist da auch einiges im Unklaren. Oftmals glaubt man, dass die Homöopathie eine Antibiotikatherapie nicht ersetzen kann. Bei einer unnötigen kann sie das schon. Der Krankheitsablauf wird optimiert und beschleunigt, so dass schnell die Zuversicht wächst, die Erkrankung ohne Antibiose zu bewältigen. Geht es dann doch nicht ohne, kann Homöopathie trotzdem Positives bewirken. Antibiosen machen nämlich nur einen Bruchteil der Heilwirkung bei bakteriellen Infektionen aus. Den größten Teil muss weiterhin der Körper selbst schaffen. Homöopathie ist dann sozusagen Hilfe zur Selbsthilfe.

Übrigens. Homöopathie hilft auch bei Hühnern....;  )

Bleiben Sie interessiert,

ihr Gregor Bendel